Susanne Timm's blog

Im Dunstkreis der Hauptstadt

Bahn in der Fläche ausbauen!

In diesem Jahr führt unsere Strecke südlich um Berlin herum. In Rathenow thematisierten wir gestern am BAhnhof Rathenow die Brandenburgische Städtebahn, von der nur noch ein Stummel nach Brandenburg führt. Nach Norden ist die Strecke gekappt, die Verbindungen per Bahn und Bus sind extrem umständlich. Deshalb singen wir bei der Kundgebung "Es fährt kein Zug nach Rhinow mehr" und setzen uns zusammen mit dem VCD Brandenburg für einen besseren Bahnverkehr in der Fläche ein. Während der BUGA sind zwar die Verbindungen zwischen den Standorten gut per Bus erreichbar, aber was ist danach?

Brandenburgische Städtebahn: totes Gleis nach Norden

Auf dem Weg in die Lausitz haben wir es nicht versäumt, bereits heute in Potsdam das Thema Braunkohle und die Möglichkeiten der Energiewende in Brandenburg vor dem Landtag zu thematisieren. Frau Nonnemacher als Abgeordnete der Grünen hat uns auf die Problempunkte der Landespolitik aufmerksam gemacht. Die Tour de Natur hat das Theaterstück "Gerichtsverhandlung" aufgeführt.

Theaterstück zum Thema Braunkohle am Landtag

Von der Altmark ins Havelland

Die heutige Etappe von Stendal nach Rathenow in Bildern:

Kundgebung in Stendal gegen Massentierhaltung mit Lehrstück und der BI aus Mahlwinkel und Cobbel

Prof. Schuelke erzählt in Arneburg von dem regionalen Konzept für die Energiewendee

auf der Elbfähre Arneburg-Lübars

mit der Gierseilfähre übergesetzt!

Oliver Wendenkampf vom BUND über unsinnige Ausbaggerung der Elbe

Quartier an der Havel

Die Altmark - Fracking, A14 und Gefechtsübungszentrum

Theaterstück für den FriedenDie BI "Kein Co2-Endlager in der Altmark", die sich inzwischen auch gegen Fracking-Vorhaben im Drömling einsetzen, hat die Tour am Mittellandkanal in Calvörde mit Bannern und Trommelwirbel in Empfang genommen. Dann ging's weiter zum War starts here-Camp bei Potzehne. Bei stürmischem Wetter haben sich die RadlerInnen mit den Camp-Leuten ausgetauscht und abends Lieder von Gundermann gelauscht. Heute waren wir gemeinsam in der Fußgängerzone in Gardelegen und haben ein Theaterstück zum Thema Frieden aufgeführt.

Weiter bei windig-kühlem Wetter Richtung Stendal. BEi dem Örtchen Insel trifft uns Bernd Schilf vom BUND, der uns über das unsinnige Autobahnprojekt A14 erzählt. Die "Kanzler"-Autobahn hat Gerhard Schröder 2002 versprochen, obwohl überhaupt kein Bedarf besteht, heute noch weniger als vor 10-15 Jahren. Das Verkehrsaufkommen auf der parallelen B189 ist rückläufig. Hier könnte eine dritte Spur den Verkehr mehr als gut bewältigen. Was man alles mit der gesparten rund 1 Milliarde Euro anfangen könnte! Zum Beispiel Bildung fördern, damit alle Jugendlichen in der Region einen guten Abschluss und eine Zukunftsperpektive haben!

Empfang in der Altmark - am Mittellandkanal

am Ortsausgang Parleib - Treffen mit dem War starts here-Camp

Das dritte Atomklo - Morsleben

Heute ging es bei Wind, Sonne, Wolken und etwas Regen von Helmstedt weiter nach Morsleben. Die Probleme sind ähnlich wie in Asse, Konrad und Gorleben - es ist ein ungeeigneter Standort, der aus politischen Gründne ausgewählt wurde. Dort hat die Tour zusammen mit der BI für einen besseren Umgang mit den nuklearen Abfällen aus DDR-Zeiten demonstriert und das Theaterstück nochmals aufgeführt.

MOrsleben

Und dann weiter nach Flechtingen zum Mittag - Wam von der Fläming Kitchen heute im Radlertross.

Wam auf dem Rad dabei

Nachmittags geht's weiter zum War starts here-Camp, wo es heute abend ein Konzert gibt. Dort und morgen in Gardelegen wird die Tour den Widerstand gegen das Truppenübungsgelände und die neue militärische Übungsstadt Schnöggersburg unterstützen.

 

Auf dem Weg nach Helmstedt

auf dem Weg nach HelmstedtNach dem nächtlichen Regen wagt sich zögerlich wieder die Sonne raus, so dass wir trocken starten können. Vor dem Eingang zum Schacht von Asse II fordern wir zusammen mit der Bürgerinitiative AufpASSEn die schnelle Rückholung und möglichst sichere Lagerung des Atommülls - und natürlich den sofortigen Atomausstieg. Angesichts der Probleme, den der Müll nicht nur uns und den folgenden Generationen bereitet, ist es ein Wahnsinn, weiter an dieser Risikotechnologie festzuhalten.

Auf dem Weg nach Helmstedt besuchen wir den Lindenhof in Eilum und erfahren über die Lebensgemeinschaft, die den Biohof betreibt und wie sie regional vermarkten. Bei der Mittahgspause in Dahlum bekommen wir einen kurzen Einblick in die SOLAWI (solidarische Landwirtschaft). Trotz leergeputzter Teller kommt nochmal ein heftiger Regenschauer!

vor der Asse

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