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Rheinübergänge für Rad und Bahn verbessern!

 

ES geht doch - mit FAhrrad über die Iffezheimer StaustufeDer siebte Tag der Tour de Natur begann mit einem herrlich warmen Morgen, der zum Frühstück auf die Wiese vor der Sporthalle einlud. Die Gemeinde Kehl-Neumühl hatte nicht nur ihre Halle der Tour zur Verfügung gestellt, sondern auch für Bänke und Tische gesorgt, auf denen sich trefflich sitzen ließ. Also: bequemes und geselliges Speisen in der hochsommerlichen Wärme des Oberrheingrabens.

Die Tour führte durch die durchweg flache, landwirtschaftlich stark genutzte Region von Kehl in Richtung Norden nach Rastatt. Zur Mittagsrast hatte der Mederhof im Dorf Rheinmünster-Söllingen eingeladen. Hier hatte Wams Fläming Kitchen schon das Equipment aufgebaut und ein delikates Mahl vorbereitet: Linsensuppe und gemischter Salat, dazu Brot mit diversen, sehr delikaten (fast durchweg „hausgemachten“) veganen Aufstrichen. Der Mederhof ist ein zertifizierter Bioland-Betrieb und vermarktet zudem einen Teil seiner Erzeugnisse im eigenen Hofladen – ein kleines Einkaufsangebot, das von den Radler*innen gern angenommen wurde. Beeindruckend ein Gang durch den Kuhstall: Hier wird den Milchkühen frisch gemähtes Klee-Gras-Futter vorgelegt, dessen Geruch an saftige Wiesen erinnert. Der in industrieller Milchviehhaltung übliche und nicht gerade angenehme Gärgeruch von Maissilage fehlte.

Von Freiburg durchs Elsass

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Tour de Natur erstreitet sich vor Gericht die Fahrt über die Iffezheimer Staustufe

Treffpunkt für MitradlerInnen: Samstag 5. August 15 Uhr auf dem Parkplatz vor der Staustufe

Tour radelt durch Muttersholtz (Elsass)Nach zwei Tagen in Freiburg strampelte die Tour gestern weiter - um den Kaiserstuhl herum und zum Rhein. Dort, an der Stelle, wo 1975 der Bauplatz des geplanten AKW Wyhl erfolgreich besetzt wurde, stoppten die Radler*innen und lauschten Axel Mayer vom BUND, der sehr spannend vom Widerstand erzählte.

Fessenheim en vacance pour toujours!

Tour vor AKW Fessenheim

Widerstand gegen das AKW Fessenheim - das ist einer der Hauptgründe für die Tour de Natur im Oberrheintal. Zusammen mit den Aktiven aus dem Dreyeckland haben die rund 130 Radler*innen der Tour vor dem Kraftwerk demonstriert, damit Fessenheim endgültig außer Betrieb genommen und zurückgebaut wird.

Passend zum heißen Sommerwetter riefen die Teilnehmer*innen den französische Slogan: "Fessenheim en vacance pour toujours!" (Fessenheim macht Urlaub für immer).

Wie stark hier die Kraft der Sonne ist, konnten die Radler*innen direkt erfahren. Nach weiteren äußerst sonnigen und schweißtreibenden Kilometern verstärkte die Radtour anschließend die Breisacher Montagsmahnwache gegen Atomkraft - mit Tourtheater und Musik; es gab eine kurze Ansprache und Anti-Atom-Lieder.

Roland Burkhardt Urgestein des Anti-Atom-Widerstand

Radler*innen vor dem AKW Fessenheim

 

Regenbogen über dem Tourquartier in Staufen

Tour 2017 von Basel gestartet!

Tourradler*innen mit Blick auf SchwarzwaldSonne, Hitze, Schwarzwaldpanorama ...

Tourteilnehmer*innen scheuen keine Mühe für die Anfahrt! Ob per Rad, mit einem der raren IC-Fahrradreservierungen, mit Nahverkehr oder Fernbus, gestern sind Leute aus allen Himmelsrichtungen im ersten Super-Tourquartier, der Freien ev. Schule in Lörrach-Stetten unweit von Basel, gelandet. Selbst Tourfans aus Greifswald oder den Niederlanden sind dabei. Und viel mehr als erwartet sind bereits am Nachmittag zum Kaffeehaus Mitte in der Baseler Altstadt gekommen, um mit Daniel Häni über das bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren. Ein spannendes Thema, das eigentlich dem gesunden Menschenverstand entspricht. Nämlich dass jeder den Teil des Einkommens, den er zum Leben notwendig braucht, erhält, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind.

Tofu wollte eine andere, eine bessere Welt

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