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Was ist die Tour de Natur?

Die Tour ist eine politische Demonstration, die nur durch das Miteinander aller Teilnehmenden möglich ist. JedeR ist wichtig. Die Tour lebt vom Mitmachen (Kochen, Putzen, gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfe für die Schwächeren), denn sie ist auch 14 Tage Gemeinschaftsleben.

Die Tour ist keine Pauschalreise, bei der Dir die Verantwortung abgenommen wird. Je mehr Leute sich aktiv einbringen, um so bunter und schöner wird die Tour und um so weniger bleibt am Einzelnen hängen. Achtet bitte während der Tour aufeinander und unterlasst alles, was Andere beleidigt oder anderweitig beeinträchtigt. Rassistische und sexistische Äußerungen sind absolut fehl am Platz.


 

Kreativität und künstlerische Mitarbeit sind nicht nur willkommen, sondern bilden
einen wichtigen Bestandteil dieser Demonstration.
Die Tour versteht sich auch als ein gemeinsamer Versuch anders (miteinander)
zu leben.

Bei einem solch engen Zusammen- und Miteinanderleben, kann es passieren, dass Menschen aneinander geraten und persönliche Grenzen überschritten oder einfach übersehen werden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir aufeinander achten und die Grenzen von anderen erkennen und respektieren.
Wenn Du das Gefühl hast, dass deine Grenzen überschritten oder nicht geachtet wurden/werden, und du das nicht alleine klären kannst oder willst, gibt es Ansprechmenschen, an die du dich wenden kannst. Diese stellen sich im Plenum vor, stehen namentlich am Bus und können außerdem bei allen Orgamenschen erfragt werden.
Es ist wichtig, dass sich in so einem Fall keine(r) alleine fühlt!

Tagesablauf während der Tour

 

Geweckt wirst Du mit Musik ( vielleicht spielst Du auch ein Instrument?).
Das Frühstück wird gemeinsam vorbereitet, weggeräumt und die Halle gesäubert.
Pünktlich um 9:30 Uhr starten wir.
Unterwegs gibt es Pressetermine, Info- Veranstaltungen, Straßenspektakel (Gesang, Theater, Tanz, Jonglage...) und natürlich viel Zeit für Gespräche miteinander. Vielleicht lockt auch der eine oder andere Badesee :-).

Mittagessen gibt es irgendwo auf der Strecke. Die Hauptmahlzeit am Abend wird von einer "Schnippelgruppe" vorbereitet, dann wird gemeinsam gegessen und gespült.

Nirgends ist Spülen so lustig, wie auf der Tour!

Abends gibt es Diskussionsveranstaltungen, Führungen, Plena, Musik, Gespräche, Lagerfeuer, Romantik ............
Der genaue Tagesablauf hängt am Vorabend am Eingang der Übernachtungshalle.

"Arbeitsgruppen" während der Tour

 

Organisation, Strecke, Presse, Anmeldung und Materialverkauf, Fahrradreparatur, Erste Hilfe, Demorecht, Theater, Tanz, Jonglage...

Und überall kannst Du mitmachen! Je mehr Du Dich einbringst, desto mehr wird es auch Deine Tour!

Einige wichtige Verkehrsregeln

Das Fahren in einer großen Gruppe erfordert sehr viel Disziplin und Verantwortung.

Als angemeldete Demonstration fahren wir mit Polizeibegleitung auf der Straße, und zwar ausschließlich (!) auf der rechten Straßenseite. Das Führungsfahrrad wird jeden Morgen vor der Abfahrt bekannt gegeben und darf nicht überholt werden. Seitenstraßen müssen von OrdnerInnen abgesperrt werden, damit die Gruppe zusammen bleibt und keine Autos dazwischenkommen. Achtet bitte auch hier aufeinander. Wenn einE OrdnerIn Hilfe braucht, stellt Euch einfach mit dazu. Hindernisse auf der Fahrbahn werden durch lautes Rufen nach hinten weitergegeben. Plötzliches Bremsen oder langsam fahren wird durch Heben eines Armes signalisiert. Wenn Du aus irgendeinem Grund anhalten mußt, bitte nicht mitten auf der Straße, sondern am rechten Fahrbahnrand. Das Reparaturfahrrad fährt am Ende der Gruppe und hilft Dir bei einer Panne weiter. Es bleibt niemand allein auf der Strecke zurück, im Notfall und nach längeren Steigungen warten alle. Führungsfahrrad und Schlussfahrrad stehen durch Funkgeräte in ständigem Kontakt.

Begleitfahrzeug

Im Begleitfahrzeug liegen Transparente, Plakate, Flugblätter, Stoffmalfarben, Verbandszeug und große Musikinstrumente. Unterwegs können kranke TeilnehmerInnen und defekte Fahrräder aufgeladen werden.
Für sonstiges Gepäck der TeilnehmerInnen ist das Begleitfahrzeug absolut tabu; das transportiert jedeR auf dem eigenen Fahrrad! Notfalls, wenn Dir Dein Gepäck wirklich sauer schwer wird, darfst Du gerne andere TeilnehmerInnen bittend fragen, ob sie bereit sind Dir zu helfen und einen Teil davon auf ihrem Fahrrad mit zu transportieren.

 

 

 

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