Entlang der Frankenbahn nach Würzburg

Räder ordentlich in der Turnhalle geparktNach einer trockenen Nacht starten wir bei sehr angenehmen Radelwetter von Tauberbischofsheim Richtung Würzburg. Die Strecke selber lässt sich sehr schön entspannt radeln.Ein paar Kilometer radelt auch der Bürgermeister von Gaubüttelbrunn mit, der uns einen sehr kreativ angelegten Radweg vorstellt. Hier konnte man unter anderem eine Wasserfontäne mit einem Fahrrad in Gang setzen. Der Vormittag vergeht ohne Infostopps einmal sehr entspannt unterhaltsam und wir schaffen dadurch schon die halbe Etappe. In Gaubüttelbrunn verbringen wir unsere Mittagspause. Hier konnte man einen Steinbruch besichtigen, der nicht mehr in Betrieb ist, aber von Künstlern mit vielen verschiedenen Steinskulpturen versehen wurde und dadurch nun sehr bekannt geworden ist. Gegen 17 Uhr erreichen wir das schöne Würzburg. Die Silhouette der Stadt mit ihren barocken Bauten wirkt sehr einladend und fast schon südländisch. In der Stadt selber empfängt uns der Klimabeauftragte der Stadt, der sicher gute Chancen hätte als langweiligster Redner einen Preis zu gewinnen. Er will uns weiss machen, dass die Stadt Würzburg schöne neu angelegte Radwege zu bieten hat. Bei unserer nächtlichen kleinen Tour in die City stolpern wir allerdings über sehr viele Mißstände, da Radwege nicht durchgängig sind , sondern häufig im Nirgendwo enden. Ausserdem lässt die Beschilderung sehr zu wünschen übrig. Wir finden ein einziges Schild Richtung Centrum, dass aber offensichtlich für Autofahrer gedacht ist.

120 Räder in den 1. Stock der Turnhalle, Menschen in den 1. und 2. Stock

Zur Übernachtung + 1 Ruhetag dürfen sich dann alle 120 RadlerInnen durch die Eingangstür in die Turnhalle fädeln. Nach dem der Hausmeister uns kennengelernt hat und merkte, dass wir nicht beißen, wird die "Strengste Anordnung, den Schulhof nicht zu betreten" gelockert. Heute am Ruhetag haben dann nicht nur über 10 Autos gelegenheit auf dem Schulhof zu parken. Uns wurde auch die Türe aufgeschlossen. Bei "Ciao Bella Ciao" sitzen wir in Sonne, Schatten oder einige im Sattel und entspannen sich. JedeR auf seine Weise beim Baden, Quatschen oder Radeln.

Ein schöner Tag in Würzburg.

die Tour zieht sich in die Länge