Tour kommt in die Lausitz!

heiß ist's - Trinkpause im SchattenInzwischen hat die Tour de Natur über 500 km hinter sich gebracht und ist gestern bei ziemlicher Hitze in Byhleguhre eingetroffen. In den letzten Tagen waren bis zu 140 RadlerInnen dabei. Über Nacht haben kurze Gewitter und Regenschauer für etwas Abkühlung gesorgt. Gestern abend bekamen wir Besuch von Aktiven der Umweltgruppe Cottbus, die uns ein gutes Bild von dem Braunkohleabbau und den Folgen für die Region vermitteln konnten. Einerseits hängen natürlich Arbeitsplätze am Braunkohlestrom, doch nur noch ein paar Tausend Menschen und damit wesentlich weniger als noch zu DDR-Zeiten arbeiten in dieser Industrie. Die Erneuerbaren Energien werden gern vergessen, obwohl auch hier schon viele Menschen ihren Broterwerb gefunden haben. Das Dorf Proschim zum Beispiel erzeugt mehr Strom aus Sonne und Wind als es selber verbraucht.

Auch gern vergessen werden die Folgen für die betroffenen Dörfer, für die regionale Landwirtschaft und für den Tourismus im Spreewald, der von der Verockerung bedroht ist. Deshalb begibt sich die Tour heute per Rad nach Lübbenau, um dieses Thema öffentlich zu machen.

in Beeskow gegen Fracking und CO2-Verpressung

René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus erzählt über die Folgen der Braunkohle