Lausitz zwischen Spreewald, Tierfabriken und Verockerung

durch den märchenhaften Spreewald zur KundgebungGestern konnten wir ein bisschen in Byhleguhre entspannen und uns mit den Planungen für 2016 befassen. Nachmittags ging es dann nach Lübbenau ins Herz des Spreewaldes. Auf dem Weg dahin konnten wir bei angenehmen Temperaturen die schöne Natur genießen und bekamen mit, dass der Radweg entlang der Wasserarme auch zahlreiche Radtouristen anlockt.

In der touristischen Hochburg des Spreewaldes führten wir das Theaterstück "Gerichtsverhandlung - Braunkohle" auf und forderten von der Stadt Lübbenau, sich mit uns für den schrittweisen Ausstieg der Lausitz aus der Braunkohle einzusetzen. Schon allein aus eigenem Interesse sollten die Spreewaldorte aktiv werden, denn bei der Flutung der alten ausgekohlten Tagebaue tritt Eisenocker aus und fließt in die Spree. Und mit der Verockerung ist die Natur des Spreewaldes und damit auch der sanfte Tourismus bedroht.

In der Nähe von Vetschau ist die Verockerung bereits voll im Gange, das Absetzbecken soll wenigstens einen Teil des Schlamms auffangen. Sieben Fließe, sind bereits stark vom Ockerschlamm zugesetzt. Deshalb setzten wir am Reudener Graben zusammen mit Greenpeace Cottbus mit einer Aktion ein Zeichen zur Rettung der Spree und gegen weitere Tagebaue.

Ein weiteres Thema sprachen wir auf dem Marktplatz in Vetschau an - die Tierfabriken, die in Tornitz, aber auch an anderen Standorten in der Lausitz entstehen sollen.

Ockerschlamm hautnah!

In Vetschau gegen Schweinemast