Statt eines Nachrufs - Gedanken an Tofu

Portrait TofuDie Tour 2017 ist noch nicht lang vorbei, die Gedanken gehen schon Richtung nächste Tour, das Nachtreffen wird gerade organisiert.

Da platzt eine traurige Nachricht in die Runde: Tofu ist tot.

Als erstes erfahren die meisten aus Wams Rundbrief davon. Dann geht die Nachricht über die Liste der Touraktiven, wo viele ihre Betroffenheit äußern. Gesundheitlich stand es nicht zum besten mit Tofu, aber wer hätte mit einem solch plötzlichen Tod gerechnet?

Wir verlieren mit ihm ein Urgestein der Tour de Natur und DAS Tourgedächtnis, einen Philosophen, einen Menschen, der auf neue Menschen zugegangen ist und sich auch um die am Rande gekümmert hat.

In diesem Blog möchten wir Gedanken sammeln von vielen, die ihn über die Jahre schätzen gelernt haben. Möchtest auch du etwas über Tofu schreiben? Oder hast du ein Foto, eine Geschichte, eine Erinnerung? Wir freuen uns über deine Nachricht!

Tschüss Tofu, du wirst uns fehlen!

 

Kommentare

Gedanken an Tofu

Dieses Jahr bin ich nur drei Tage mitgeradelt, da ich für Samstag, dem 04.08., abends eingeladen war und nach Coburg zurückfuhr. Im Ortsteil von Kehl habe ich dann die Gelegenheit genutzt, eine örtliche Gaststätte zu besuchen und in Ruhe ein Bier zu trinken. Nach Rückkehr zur Übernachtung in der Sporthalle war es merkwürdig leer. Die meisten Radler waren nochmal nach Straßburg gefahren, um dort ein Fest zu besuchen. Eigentlich wiollte ich schlafen gehen. Da sah ich Tofu, wie er sich mit zwei Neuankömmlingen aus NRW unterhielt. Ich gesellte mich dazu und wir haben über eine Stunde über die Tour, alte Erinnerungen und Gott und die Welt diskutiert. Da wir weitgehend alleine waren, waren die Diskussion tiefgründig. Es war die letzte Diskussion mit Tofu.