Der Immerather Dom fällt - doch der Widerstand gegen Braunkohletagebaue geht weiter!

Kundgebung mit Bannern "Zukunft statt Braunkohle" vor der Kirche in Immerath

Die Kirche St. Lambertus, im Volksmund Immerather Dom genannt, ist zu einem Symbol des Widerstands gegen die Braunkohleverstromung geworden. Heute beginnt der Abriss des Baudenkmals, nachdem noch am Morgen Greenpeace-Aktivisten nachdrücklich ihre Botschaft "End Coal" per Banner und Leuchtbuchstaben verkündet haben. Braunkohle ist nicht nur bekanntermaßen der klimaschädlichste Energieträger im Strommix, sondern bereits die großflächigen Tagebaue zerfressen ganze Landschaften - im Rheinland, in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier.

2014 hat die Tour de Natur gegen die Erweiterungen der Braunkohletagebaue Hambach und Garzweiler protestiert. 2015 richtete sich unser Protest gegen den gleichen Wahnsinn in der Lausitz. Und auch im kommenden Sommer steht das Thema Braunkohle wieder ganz oben auf der Agenda, wenn die Demoradtour nach Leipzig führt. Südlich davon erstreckt sich ein kleineres Braunkohlerevier und auch hier sind Dörfer durch die Erschließung neuer Tagebaue bedroht. Dort werden die Tour-RadlerInnen die lokalen Initiativen bei ihrem Kampf gegen die drohende Abbaggerung von Pödelwitz unterstützen.

Radel auf der Tour de Natur 2018 mit uns nach Pödelwitz - dort wollen wir ein Zeichen setzen - gegen Braunkohle und für die Energiewende!