Willkommen bei der Tour de Natur!

Fahrt durch den Wesertunnel 2016 - Ausgang des TunnelsDie Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die "Thüringer-Wald-Autobahn" entstanden. Und widerborstig stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltaktivisten und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos. Menschen aus ganz Deutschland und aus der jeweiligen Region bringen viele Ideen zusammen und erfinden die Tour jedes Jahr wieder neu. Deshalb macht es immer wieder Spaß - dabei zu sein und mitzumischen!

Einen ersten Eindruck bekommst du, wenn du auf die Bilder klickst. Jedenfalls viel Spaß beim virtuellen Mitradeln und bis demnächst!

Wenn du wissen möchtest, was auf der Tour de Natur 2018 alles los war, dann schau den Jahresrückblick 2018 und den kompletten Blog 2018 an.

12 Minuten fürs Ohr! Was ist die Tour? Worum geht es 2019? Und was kostet das Ganze? Hör mal rein -> bei Radio F.R.E.I. !

Nach der Tour ist vor der Tour! Wir haben vom 29. November bis 1. Dezember 2019 in Kassel ein wichtiges unserer Planungstreffen, zu dem jede*r herzlich eingeladen ist!

Stets aktuell ist unser >>Blog<<, aus dem hier die aktuellsten Meldungen angezeigt werden:


  • Blog-Beitrag vom 4. Oktober 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 10. 19 21:56 (vor 5 Wochen 4 Tage)
     

    Tour vor der Kirche von Holzweiler Vom 25.7. bis 8.8.2020 startet die "Westtour"! Und zwar ungefähr von (Münster) - Ruhrgebiet/Rheinland/Niederlande - (Frankfurt).

    Letztes Wochenende hatten wir in der Freien Schule Kassel ein tolles Treffen mit alten und neuen Touraktiven. Es war ein guter Start in die Vorbereitungen für die kommende Tour. Natürlich braucht es noch ein paar Hände und Köpfe mehr, um alles zu wuppen:

    - Tour 2020 nur noch mit Lastenrädern: Transport der Orgasachen, Theaterequipment, kaputten Räder und der Radler*innen, die aus welchem Grund auch immer in dem Moment nicht mitradeln können. Das erfordert Koordination und Wo*manpower während der Tour, aber auch um die Räder zum Start und vom Ziel zurück zu bringen.

    - Gute Streckenvorbereitung: Wenn du dich in der Region auskennst oder in der Nähe wohnst und Lust hast, ein bisschen was zum Gelingen der nächsten Tour beizutragen, dann melde dich bitte! Wir brauchen Unterstützung bei der Quartierssuche, bei dem Ausgucken von spannenden Infopunkten und dem Kontakt zu Menschen, die vor Ort für den Schutz der Umwelt, für den Frieden, für ein soziales Miteinander etc. aktiv sind.

    - Öffentlichkeitsarbeit: Damit ganz viele Menschen von der Tour erfahren und auf der Tour die Presse berichtet und über die sozialen Medien unsere Themen verbreitet werden, brauchen wir Unterstützung!

     
  • Blog-Beitrag vom 3. August 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 10:09 (vor 14 Wochen 3 Tage)
     

     

    Ein wunderbar sonniger und warmer Morgen begrüßte die Tourteilnehmer, deren Zahl schon etwas kleiner geworden war, was man insbesondere am Müslitisch bemerken konnte. Das gelegentlich auch mal zum Gedränge sich entwickelnde Zugreifen blieb gänzlich aus. Also: Nach gelassenem Frühstück brach die Tour de Natur zu ihrer diesjährig letzten Etappe auf.

    Die Route führte über kleine Landstraßen in Richtung Nordosten. Die Landschaft ist leicht gewellt, auf vielen Feldern ist das Getreide schon abgeerntet, der Raps steht noch vollreif und der auch hier anzutreffende Mais soll noch erheblich wachsen.

    Die Tour de Natur unterwegs in Nordvorpommern

    Eine erste kurze Rast wurde am Kranorama, der Beobachtungsstation für Kraniche, in der Nähe von Günz eingelegt. Jetzt, im Sommer, sind diese Gäste auf dieser Wiesenfläche nicht zu sehen. Die in dieser Region brütenden Kraniche legen ihre Nester versteckt an, vorzugsweise in Waldungen. Aber im Herbst, wenn sie sich zur Reise in die südlichen Länder versammeln, dann herrscht hier regstes Treiben.

    Kurzaufenthalt am Kranorama in der Nähe von Günz

     
  • Blog-Beitrag vom 2. August 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 9:08 (vor 14 Wochen 3 Tage)
     

     

    Vom Quartier aus startete am Morgen eine Exkursion auf den Darß, dieses einzigartige Naturschutzgebiet zwischen dem Fischland im Westen und der Zingst im Osten, nördlich der Vorpommernschen Boddenlandschaft gelegen, bestanden von urwüchsigem Wald und zugleich mit den Stränden von Prerow eines der beliebtesten Urlaubsziele an der Ostsee, auch schon und ganz besonders zu DDR-Zeiten.

    Die Etappe bis Prerow zu radeln, fand als gemeinsame Aktion mit der Bürgerinitiative „Keine Bahn ist keine Lösung“ statt. Etliche ihrer Mitglieder nahmen zusammen mit den Radlern der Tour de Natur daran teil. Den ersten Infostopp gab es am ehemaligen Bahnhof von Bresewitz, der weit außerhalb des Dorfes mitten in den morastigen Wiesen gelegen ist. Bei der Fahrt durch das Dorf fiel ein Banner auf, das gegen die Reaktivierung der Darßbahn votiert, mit dem Hinweis über übermäßige Kostenbelastung für das Dorf.

    Die Tourteilnehmer hörten auf dem Bahnhofsgelände von Frau Schibilski, die wiederum für die Bürgerinitiative „Keine Bahn ist keine Lösung“ sprach, dass die BI keine gravierenden Hindernisse mehr sehe für eine Umsetzung des Projekts. Immerhin habe sogar eine Ortsbegehung mit dem Bahnvorstand Pofalla hier stattgefunden, der sich für eine Mitfinanzierung des Vorhabens durch die Bundesregierung ausgesprochen habe. Auf der Landesebene werde jedoch das Vorhaben nicht hinreichend energisch angegangen.

     
  • Blog-Beitrag vom 1. August 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 16:54 (vor 14 Wochen 2 Tage)
     

     

    Den starken Regenschauer vom gestrigen Abend hatten alle zeltenden Tourteilnehmer gut überstanden. So stiegen sie nach reichlichem Frühstück um 9:30 Uhr wieder auf die Räder, um in Richtung Ostsee, also nach Norden, durch die leicht gewellte und von vielen Gehölzen bestandene Landschaft zu radeln. Ein schönes Panorama!

    Unterwegs im Recknitztal

    Schon nach 10 km gab es eine attraktive Pausengelegenheit. Am Eixener See wurde angehalten, und etliche Tourteilnehmer nutzen die Gelegenheit für ein Bad und/oder für einen Blick von der Aussichtsplattform über die moorastigen Flächen, die das Recknitztal begleiten.

    Pause am Eixener See

    An dem noch sehr an die DDR-Architektur erinnernden Feuerwehrgebäude des Dorfes Löbnitz fand die Mittagspause statt.

     
  • Blog-Beitrag vom 31. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 15:25 (vor 14 Wochen 5 Tage)
     

     

    Für die Strecke nach Bad Sülze benötigte die Tour de Natur einen guten halben Tag. Es ging immer geradeaus auf der Bundesstraße 110 in Richtung Osten. In Sanitz wurde eine längere Pause eingelegt.

    Das Tourquartier befindet sich in der kleinen Stadt Bad Sülze und dort in dem schön hergerichteten Ensemble der Bildungsstätte Jambus des Diakonischen Bildungszentrums in Mecklenburg-Vorpommern. Die Recknitz wird hier mit einem Wehr gestaut. Ein an deren Ufer liegendes, schönes, weil mit schattenspendenden Bäumen bestandenes Areal wird als Campinggrund genutzt.

    Bildungszentrum Jambus in Bad Sülze

     
  • Blog-Beitrag vom 30. Juli 2019, ein Kommentar, letzte Aktivität am 19. 08. 19 9:20 (vor 14 Wochen 3 Tage)
     

     

    Es sah am Morgen wie Hochnebel aus, bei milden 23 Grad. Jedoch: Der Himmel blieb untertags verhangen; es gab einige leichte Regenschauer, keine Sonne, hingegen durchweg Rückenwind und somit für das Radfahren gar nicht so schlechte, nach den heißen Vortagen eher sogar etwas erholsame Bedingungen.

    Die Route verlief in Richtung Osten mit einigem Abstand zur Wasserfront. Den recht mondänen Badeort Kühlungsborn durchquerte die Tour de Natur nur in den Randbereichen. Zu sehen war jedoch eine der besonderen Verkehrsattraktionen der Region: „Molli“, die Mecklenburgische Bäderbahn, die zwischen Bad Doberan über Heiligendamm nach Kühlungsborn verkehrt, als Schmalspurbahn mit Dampflokbespannung.

    Schon seit vielen Jahrzehnten hat diese Bahnstrecke keine Funktion mehr im ÖPNV, sondern „nur“ noch als touristische Attraktion. Eine interessante Frage müsste dazu beantwortet werden: Kann solch eine Kohlebefeuerung und weitgehend ungefilterte Rußemission ökologisch gerechtfertigt werden mit dem Argument, dass umsatzbringende Touristen attrahiert werden?

    Die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“ weist die Tour de Natur vor ihre Schranken

    Und gleiches tut der Gegenzug

     
  • Blog-Beitrag vom 29. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 8:10 (vor 15 Wochen 1 Tag)
     

     

    Nach guter Nacht im Dorf Zierow brach die Tour de Natur zunächst in das Hafengebiet von Wismar auf, vorbei an der riesigen Schiffbauhalle der MV-Werft, in der Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Was unter ökologischen Gesichtspunkten von diesen beliebten Urlaubsreisen zu halten ist, wird von vielen Menschen ignoriert. Im Gegenteil: diese Branche boomt nach wie vor.

    Zumindest einige technische Errungenschaften müssten endlich auch für diesen Schiffbau genutzt werden, insbesondere der Verzicht auf schwerölbefeuerte Motoren. Diese haben einen extrem hohen Schadstoffausstoß, der auch während der Liegezeiten in die Hafenstädte eingeblasen wird. Landstromversorgung wäre eigentlich ein Muss, aber darauf verzichten viele Hafenstädte, um mit niedrigen Liegekosten die Kreuzfahrer in ihre Häfen zu locken.

    Ob die zumeist sehr essfreudigen Kreuzfahrer wissen, dass sie unterwegs auf dem Schiffsdeck einer starken Rußbelastung vom Schornstein ihres ,Dampfers‘ ausgesetzt sind, die sie von ihrem Nachbarn niemals akzeptieren würden? Und ob sie wissen möchten, dass die großen Mengen von Nahrungsmitteln, die sie trotz oben vierfachtäglicher Esslaune nicht verzehren, vernichtet werden? Aber Reisen bildet ja bekanntlich, und so ist es vielleicht doch nur ein Frage der Zeit, bis diese Umweltbildung ihre entscheidungsrelevante Wirkung entfaltet.

    Ein Dampfer auf Kreuzfahrt (Foto: NABU)

     
  • Blog-Beitrag vom 29. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 17:57 (vor 15 Wochen 1 Tag)
     

     

    Wie kann ein Frühstückstisch auf der Tour de Natur aussehen? An diesen Tag zum Beispiel so:

     

     

    Frühstück zubereitet von Fläming Kitchen

    Und wie erholen sich die Tourordner während eines Pausenstops? Zum Beispiel so:

     

    Pause

    Bei sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter startete die Tour de Natur in Richtung Norden; von Schwerin aus in Richtung Wismar. Der erste Infohalt fand am Bahnhof von Bad Kleinen statt. Markus informierte darüber, dass hier viel Geld ausgegeben worden ist, um den schönen, alten Bahnhof abzureißen und neue Bahnsteige und Überwege zu den Bahnsteigen dieses Kreuzungsbahnhofs zu bauen. Der neue Bahnhof ist unlängst in Betrieb genommen worden.

     
  • Blog-Beitrag vom 27. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 8:49 (vor 14 Wochen 2 Tage)
     

    Bei nicht zu heißem Wetter, mit beträchtlichem Seiten-, fast schon Rückenwind ging die Tour de Natur auf ihre heutige Etappe. Die erste Station fand in der Feldmark außerhalb von Ludwigslust statt und zwar auf einem recht großen Feld der Firma „Sanddorn Storchennest“. Deren Betriebsleiter Frank Spaethe erläuterte den Tourteilnehmern diese Form der biologischen Fruchtwirtschaft.

    Die Entstehung schildert auch ein Stück DDR-Geschichte und Landwirtschaftsplanung. Da Zitrusfrüchte fast nur gegen Devisen einzuführen waren, entstand in der DDR die Idee, den einen hohen Vitamin-C-Gehalt aufweisenden Sanddorn anzubauen. Dazu wurden in Zusammenarbeit mit der Berliner Humboldt-Universität Versuche durchgeführt und schließlich hier in Ludwigslust eine GPG (Gärtnerische Produktionsgenossenschaft) gegründet, die Sanddornanbau und Früchteverarbeitung betrieb.

    Nach der Wende wurden der Gutshof und die Sanddornfelder einer GmbH übereignet, die als Biobetrieb wirtschaftet und sich dem Verband „Biopark“ angeschlossen hat. Die Bodenfruchtbarkeit in dieser Region ist sehr gering (ca. 17 – 27 Bodenpunkte; zum Vergleich: Magdeburger Börde: 100), was für den Anbau der anspruchslosen Fruchtsträucher durchaus passend ist, falls, wie hier gegeben, ein recht hoher Grundwasserstand  vorhanden ist.

     
  • Blog-Beitrag vom 26. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 8:15 (vor 15 Wochen 1 Tag)
     

     

    Ein herrlicher Sommertag hier an der Elbe im Städtchen Lenzen: Frühstück zwischen acht und neun Uhr für die Tour de Natur, mit Müsli mit Früchten und Brot mit veganen Aufstrichen und Marmeladen, dazu Kräuter- und Schwarzer Tee sowie Kaffee. Besonders gesucht waren die Schattenplätze, um dort das Frühstück einzunehmen.

    Um 9:30 Uhr begann eine geführte Exkursion durch die Lenzener Elbtalaue, die neu ist: eine Ursprungslandschaft entsteht hier durch Rekultivierung. Die zur Rückgewinnung von Überflutungsflächen vorgenommene Rückverlegung der Deichlinie ermöglichte ein faszinierendes Experiment. Die Überflutungsflächen blieben nicht in der landwirtschaftlichen Nutzung, sondern wurden als Auenlandschaft gestaltet. Auf einer Fläche von 420 ha wurden Auengehölze angepflanzt (Weiden und Pappeln; Eichen, Eschen und Ulmen), sowohl in langen Reihen als auch in kreisförmigen sog. Truppen. In den zurückliegenden zehn Jahren sind ungefähr die Hälfte der Baumpflanzungen aufgewachsen (der andere Teil schaffte es aus unterschiedlichen Gründen nicht: „man pflanzt Auwälder viermal“), was nun auch deutlich als Flächengliederung zu sehen ist.

     
  • Blog-Beitrag vom 26. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 08. 19 8:44 (vor 14 Wochen 2 Tage)
     

     

    Für heute waren 35 Grad im Schatten angesagt, eine ziemliche Herausforderung für eine 70 km lange Strecke. Die Fähre in Pevestorf ist wegen Niedrigwasser außer Betrieb; so mussten 18 zusätzliche Kilometer geradelt werden, um die Fähre in Schnackenburg zu nehmen. Eine Teilgruppe von ca. 50 Tourteilnehmern entschied sich, auf direktem Wege nach Lenzen zu radeln. So teilte sich die Tour in Dannenberg. Mehr als hundert Radler wählten die längere Strecke.

    Der erste Stopp fand am sog. Castor-Verladebahnhof in Dannenberg statt. Viel war nicht zu sehen: Eine Halle für den Verladekrahn, Gleisanlagen und Umzäunung. Sigmund Schmaggel begrüßte die Tourteilnehmer an diesem bedeutungsvollen Ort und schilderte die Polizeieinsätze bei den Castortransporten. Kaum vorstellbar: In dieser Region waren mehr als 10.000 Polizisten stationiert. Die Dörfer in der direkten Umgebung des Verladebahnhofs wurden abgeriegelt, insbesondere Breese in der Marsch.

    Infohalt am Castor-Verladebahnhof in Dannenberg

     
  • Blog-Beitrag vom 24. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 14:09 (vor 15 Wochen 2 Tage)
     

    Das Frühstück heute: im Schatten bei 23 Grad! Hochsommer also, ideal für die Zeltschläfer, wenn sie einen Schattenplatz gewählt hatten (genug davon auf dem weitläufigen Gelände der Waldorfschule vorhanden), und in den diversen, zu Schlaf- umgewidmeten Klassenräumen der Schule war es auch nicht zu warm.

     

    (Zelt)Übernachtungsplätze auf dem Gelände der Waldorfschule

    Am Vormittag führte die Tour de Natur eine Kundgebung auf dem Marktplatz in Hitzacker durch – mit einer Thematik, die hier unvermeidlich ist, weil in direkter Nachbarschaft verursacht. Atomkraftwirtschaft und Entsorgung von Atommüll: Gorleben lässt grüßen! Viele Widerstandsaktionen sind seinerzeit von Hitzacker aus gestartet worden.

    In ihrer Ansprache begrüßte Jutta von der Bürgerinitiative „Widersetzen“ die Teilnehmer von der Tour de Natur und freute sich über deren Unterstützung.

     
  • Blog-Beitrag vom 23. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 15:24 (vor 15 Wochen 1 Tag)
     

     

    Ein herrlicher Sommermorgen erwartete die Tour de Natur auf dem Areal der Turnhalle Am Grimm. In der sehr großen Sporthalle ließ sich bequem übernachten und das weitläufige Außengelände bot schattige und fast schon lauschige Gelegenheiten zum Zelten.

    Die erste Teilstrecke führte über 27 km in Richtung Südosten und brachte zwar sommerliche Hitze, aber auch eine schöne Landpartie. Die Göhrde ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Norddeutschlands. Und so wurde immer wieder durch Waldungen geradelt, die kühlenden Schatten brachten, ebengleichen spendeten auch die Alleebäume entlang der Straße.

    Mit einigen Zwischenstopps wurde die Stadt Dahlenburg erreicht, wo eine Pause eingelegt wurde. Einige Tourteilnehmer entschlossen sich, ab hier den Zug nach Hitzacker zu nehmen und damit der hochsommerlichen Hitze auf der Wegstrecke zu entgehen.

    Pause auf dem Marktplatz von Dahlenburg

    Nach insgesamt 38 km wurde auf schmaler Straße und mit leichtem Anstieg in das Waldgebiet hineingeradelt, um auf dem Demeter-Hof Tangsehl zur Mittagspause Rast zu machen. Die Hofgemeinschaft baut Gemüse (auf Freiland und in Gewächshäusern) und Kartoffeln nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft (Demeter) an. Zudem werden Milchkühe gehalten und Kälber aufgezogen. Die Milch wird in der hofeigenen Käserei weiter verarbeitet.

     
  • Blog-Beitrag vom 22. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 17:34 (vor 16 Wochen 20 Stunden)
     

     

    Bei warmem Sommerwetter startete die Tour de Natur in Richtung Nordosten und durchquerte dabei Vierlande, eine durch recht aufwändige Entwässerungseinrichtungen zur landwirtschaftlichen Nutzung gebrachte frühere Auenlandschaft der damals mäandernden und das Flussbett immer wieder verändernden Elbe. Auf dem Marktplatz von Bergedorf, dessen moderne Bebauung mit Einkaufszentrum und auf S-Bahnsteig hochgelegtem Busbahnhof, so gar nicht ,dörflich‘ wirkt, gab es eine erste Pause.

    Die Tour de Natur pausiert in Bergedorf

    Weiter geradelt wurde dann nach Geesthacht, einer Stadt am Elbhang. Für das Durchfahren der Innenstadt gab es keine Genehmigung der Ortspolizei. So entschlossen sich etliche Tourteilnehmer, eine private Exkursion zu unternehmen und radelten wie eine Critical-Mass-Aktion durch die wenig imposante Innenstadt, um dann mit den anderen Tourteilnehmern wieder zusammenzutreffen.

     
  • Blog-Beitrag vom 21. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 18:39 (vor 15 Wochen 1 Tag)
     

    Sonntagmorgen mitten in Hamburg in der Turnhalle des katholischen Gymnasiums in ignatianischer (d. h. jesuitischer) Tradition St. Ansgar: In der großen Turnhalle konnten die Tourteilnehmer gut schlafen, die Duschen lieferten warmes Wasser und die Stimmung war gut. Schön, dass die Tour de Natur in dieser Schule inmitten der Großstadt zu Gast sein konnte!

    Am Vormittag fand das Anfangsplenum statt – eine wichtige Veranstaltung vor allem für neue Tourteilnehmer. Hier wurde die vielfältige Organisation dieser Radtour, die eine selbstorganisierte, basisdemokratische Fahrraddemonstration ist, sowohl humorvoll dargestellt als auch informativ erläutert. Für das Gelingen der Tour de Natur sorgt nicht nur die Vorbereitungsgruppe, sondern jeder einzelne Tourteilnehmer. Dazu gehört auch, dass sich Tourmitglieder für eine oder mehrere der Organisationsaufgaben zur Verfügung stellen. Im Toursprech: Es werden sog. Hüte verteilt, und wer einen solchen ,auf hat‘, der kümmert sich z. B. um die Tourmusik, die Pressearbeit oder um die mit einer Gruppe durchgeführte Hallenreinigung am Abfahrtsmorgen oder um die Schnippelgruppe, die am Nachmittag die Gemüsevorbereitung für das Abendessen übernimmt. Mithilfe beim Spülen wird immer spontan geleistet, eine täglich anfallende Aufgabe, an der sich jeweils mindestens sechs Touries beteiligen.

     
  • Blog-Beitrag vom 20. Juli 2019, keine Kommentare, letzte Aktivität am 19. 07. 19 21:07 (vor 16 Wochen 2 Tage)
     

    Die Tour de Natur startet in diesem Jahr in Hamburg, an einem herrlich sonnigen Sommertag mit  ca. 100 Teilnehmern, von denen einige schon am Vortrag angereist sind. Am ersten und zweiten Tag beschäftigt sich die Tour de Natur mit den verkehrs- und umweltpolitischen Problemen im Stadtstaat Hamburg bzw. in dieser Metropolregion.

    Als erste Station ­­und Attraktion auch für die Tour de Natur wurde die Elbe durch den Alten Elbtunnel unterquert, ein 1911 eröffnetes Bauwerk, das seinerzeit den Hafenarbeitern einen raschen und witterungsunabhängigen, weil die Hafenfähren ersetzenden Zuweg zu den Arbeitsplätzen insbesondere auf den damals noch vorhandenen großen Werften ermöglichte. Der nur über Treppen und Fahrstühle zugängliche Tunnel war seinerzeit eine technische Sensation, die für sehr viel Geld  (15 Mill. Euro) von der Hamburg Port Authority saniert worden ist und heutzutage Radfahrern und Fußgängern eine recht praktische Elbquerung ermöglicht.

    Radfahren und Fahrrademonstration unter der Elbe – im Alten Elbtunnel

     
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