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Flyer bestellen und verteilen!

Plakat 2019 Webansicht

Update 9.4.: Plakate sind gedruckt! Während die Aktiven die Tour2019 vorbereiten, kannst du schon die Werbetrommel rühren -  überall findet sich ein hübsches Plätzchen dafür, ob in Läden und Cafés oder z.B. an deiner Uni. Du kannst Freund*innen, Bekannten, Kolleg*innen ... damit erfreuen und mit etwas Chance zum Mitradeln bewegen!

Neben den Flyern gibt es jetzt auch Plakate in A3, die du bestellen kannst. Um Arbeit und Portokosten zu sparen, schau bitte, ob du auch noch Flyer benötigst! 

--> Wir freuen uns über deine Bestellung - gib bitte deine Postadresse an sowie die gewünschte Anzahl an Plakaten und Flyern 

!!! Manchmal bringt das Formular beim ersten Absenden aus unerfindlichen Gründen eine Fehlermeldung  - in solch einem Fall einfach noch einmal auf den Button "E-Mail Senden" gehen!!!

Save the date! - 20. Juli 2019 - 3. August 2019 Tour von Hamburg/Wendland nach Stralsund

Bei unserem Nachtreffen haben wir gestern die Vorentscheidung für die grobe Strecke getroffen: Die Tour 2019 wird in Hamburg oder dem Wendland starten und bis nach Greifswald (UPDATE: Stralsund!) führen. Sobald eine genauere Strecke bekannt ist, informieren wir euch hier und auf den anderen Kanälen.

Also: schreibt euch die Tour in den Kalender und fahrt nächstes Jahr mit!

Samstag, 04.08.2018: Fünfzehnter Tag der Tour de Natur – Aktionstag und Abschluss in Leipzig

Am Vormittag radelte die Tour de Natur zur bekannten Karl-Liebknecht-Straße und machte Halt für eine Kundgebung gegenüber vom Gewerkschaftshaus. Hier spielte das Tour de Natur-Orchester und die Theatergruppe zeigte mit einer inszenierten Gerichtsverhandlung, wie partikular die Interessen der Befürworter des Braunkohlentagebaus sind. 

Transparente auf der Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus in Leipzig (Foto von live-portraits, kassel)

 

Das Tour de Natur-Orchester spielt auf (Foto von live-portraits, kassel)

 

Danach sprach eine Aktivistin aus Kolumbien, die eindrucksvoll schilderte, wie sehr der dortige Steinkohlenbergbau mit Umweltschädigung und Unterdrückung sowie Ausbeutung der Bevölkerung verknüpft ist. Seit 2016 sind allein 400 Fälle zu beklagen, in denen Menschen, die Widerstand leisteten, verschleppt oder ermordet worden sind. Dazu sollte man wissen, dass die Bundesrepublik Deutschland der zweitgrößte Importeur kolumbianischer Steinkohle ist.

 

 

Eine Aktivistin aus Kolumbien berichtet über die dortige mit der Kohleförderung einhergehende Ausbeutung, Schädigung und Unterdrückung der Bevölkerung (Foto von live-portraits, kassel)

Freitag, 03.08.2018: Vierzehnter Tag der Tour de Natur – von Pödelwitz nach Leipzig (40 km)

Wie frühstücken mehr als tausend Menschen auf einer Wiese, wenn sie die Sorge für eine lebenswerte Zukunft zusammenbringt? Im Klima-Camp ergaben sich zum Beispiel solche Szenen.

Veganes Frühstück mit Schattenplatz auf dem Klima-Camp

Plakat in Pödelwitz

 

An diesem Morgen verabschiedete sich die Tour de Natur vom Klima-Camp, das zum Ende des Camps am Wochenende einige Aktionen gegen die Kohleverstromung vorbereitet. 

Im großen Kreis wurden auf dem Dorfplatz von der Tour de Natur die heute abreisenden Mitfahrer verabschiedet. 

Verabschiedung der abreisenden Tourmitglieder auf dem Dorfplatz in Pödelwitz

 

Donnerstag, 02.08.2018: Dreizehnter Tag der Tour de Natur – Klima-Camp in Pödelwitz

Das Frühstück im Klima-Camp war bestens organisiert von Fläming Kitchen, die hier für 1200 Personen alles bereit stellt, was diese essen und trinken einschließlich des Geschirrs. 

Das morgendliche Plenum fand im Großzelt statt. Hier gibt es auch eine technisch prima ausgestattete und von multilingualen Campmitgliedern besorgte Simultanübersetzung ins Englische und Spanische. Das ist ein grandioser Service! Wobei man auch fragen könnte, ob nicht alle Teilnehmer schon dadurch miteinander kommunizieren könnten, wenn die vermutlich bei allen oder fast allen vorhandene Sprachfähigkeit im Englischen genutzt würde. Aber: eine solche Veranstaltung in Deutschland durchweg auf Englisch?

Simultanübersetzung für das Plenum im Großzelt

 

Danach verteilten sich die Teilnehmer auf die zahlreichen, parallel angebotenen Workshops, die Themen behandelten wie Kohlepolitik, Aktionsformen, Rechtsberatung, alternative Garten- und Landwirtschaft oder Feminismus. 

Wenn man über das Gelände geht, sieht man zahlreiche Großzelte, viele junge Erwachsene, einige Ältere, einige Kleinkinder. Man hört mehrere Sprachen, meistens Deutsch, aber auch Englisch und Spanisch. Es gibt über zehn Großzelte, die für Workshops genutzt werden und die nachts den Teilnehmern der Tour de Natur als Quartier zur Verfügung stehen. Ein Pressezelt ist ebenso eingerichtet wie ein Sanitärzelt, und selbstverständlich gibt es auch ein Informationszelt mit Anmeldebüro.

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